Vier Liebeslieder nach Texten von Erich Fried
| Besetzung | Sopran, drei tiefe Blockflöten und Gitarre |
| beendet | 25.10.2007 |
| gewidmet | Angela Bertus und Mareile Busse |
| Sätze | 1. Nur nicht – 2. Aber – 3. Erwägung – 4. Was es ist |
| Länge | 8 min. |
| Uraufführung | 27.04.2008 in der Magdalenen-Kirche Berlin-Neukölln |
Die Liebeslieder nach Gedichten von Erich Fried entstanden auf Anregung meiner guten Freundinnen Angela Bertus und Mareile Busse.
Den vier Vertonungen liegen verschiedene harmonische Prinzipien zugrunde, mit denen versucht wurde, die kontemplative, sehnsuchtsvolle bis verklärende Stimmung der Gedichte wiederzugeben.
Das erste Lied »Nur nicht« macht häufigen Gebrauch der Ganztonleiter, sowie verminderter und übermäßiger Akkorde. Ihr Gebrauch spiegelt die Gegensätzlichkeit von Fiktion und Realität im Gedicht wieder.
Das zweite Lied »Aber« zeigt in den vielseitig parallel geführten Stimmen den gemeinsamen Lebensweg der beiden Individuen und ihre sich verändernde Beziehung zu einander.
Im dritten Lied »Erwägung« finden verschiedenste Sext-, Sept- und Nonakkorde Anwendung, die mir ihren schillernden Farben die Abwägung und die im Text gezeigte Irrelevanz derselben nachzeichnen.
Das vierte Lied »Was es ist« fokussiert schließlich mit seinen Akkorden aus Quarten, Quinten und Tritoni die Ambivalenz und gleichzeitige Faszination der Liebe als höchstes menschliches Gut.
