Kleine Machnower Musik
| Besetzung | Mandoline, Mandola und Gitarre |
| beendet | 26.12.1999 |
| gewidmet | Eva Frommbach |
| Sätze | 1. »Die Hohe Kiefer«: Poco allegro – 2. »Das alte Forsthaus«: Andante brokato – 3. »An der Schleuse«: Andante fluente, Allegro giocoso |
| Länge | 2:20 min. – 3:50 min. – 3:10 min. |
| Uraufführung | 06.11.2001 im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumentenmuseums Berlin |
Um der Widmungsträgerin gerecht zu werden, liegt der Fokus bei dieser Komposition auf charmanten melodischen Einfällen, nicht auf strenger Durchführungsarbeit.
Der erste Satz ist ein munteres Allegro, in dem verschiedene kleine Melodien von Stimme zu Stimme wandern. Am Ende verschmilzt alles nach einer Kadenz für die Mandola zu einer kleinen Kantilene, die die Coda des Satzes bildet.
Der zweite Satz ist geprägt von einer ruhigen Melodielinie, die immer wieder neu beleuchtet wird, und einem polyphon konzipierten Mittelteil. In die so erzeugte intime Stimmung tritt in der Coda die Kantilene aus dem ersten Satz (etwas erweitert und einen Halbton höher), die hier eher Wiegenliedcharakter annimmt.
Der dritte Satz besteht aus einer fließenden Andante-Einleitung, gefolgt von einem temperamentvollen Hauptteil, an dessen Ende wiederum die Kantilene (wiederum einen Halbton höher) des ersten Satzes erscheint, diesmal vollständig und in einer choralartigen, sehr gelösten und triumphalen Fassung.
Die »Kleine Machnower Musik« wurden 2001 beim Wettbewerb »Jugend komponiert« mit einem 2. Preis ausgezeichnet.
