Mandala
| Besetzung | Mandoline solo |
| beendet | 24.09.2000 |
| gewidmet | Ariane Zernecke-Lorch |
| Sätze | 1. Frei, sehr langsam – 2. Lebhaft – 3. Leidenschaftlich bewegt – 4. Immer dasselbe Tempo |
| Länge | 2:15 min – 2:10 min. – 2:15 min. – 1:40 min. |
| Uraufführung | 06.11.2001 im Curt-Sachs-Saal des Musikinstrumentenmuseums Berlin |
Mandalas (Sanskrit: »Kreis«) sind bildhafte oder abstrakte Darstellungen zur Meditationshilfe, die im Tantrismus Anwendung finden.
»Mandala« basiert auf zwei kontrastierenden Zwölftonreihen. Der erste Satz stellt die erste, in kleinen Intervallschritten absteigende Reihe vor; der zweite Satz exponiert die zweite Reihe, die durch Quarten und Tritoni einen sprunghaften Charakter erhält.
Im dritten Satz werden beide Reihen einander gegenübergestellt, was zu dramatischen Ausbrüchen führt.
Der vierte Satz finden dann die Reihen zueinander, so dass ihre Symbiose zu einer friedvollen Koexistenz in einer höheren, fast nicht mehr hörbaren metamusikalischen Ebene führt...
»Mandala« wurden 2001 beim Wettbewerb »Jugend komponiert« mit einem 1. Preis ausgezeichnet.
