Duetto mobilé
| Besetzung | Querflöte und Gitarre |
| beendet | 07.08.2000 |
| gewidmet | Michaela Heberer |
| Sätze | 1. Mäßig bewegt – 2. Recht zügig – 3. Wiegende Achtel, alla Siciliana – 4. Andante. Heiter, wie ein Tanz – 5. Ruhig |
| Länge | 2:40 min – 2:15 min. – 2:30 min. – 2:15 min. – 2:35 min. |
| Uraufführung | 17.06.2001 Musikschule »Leo Spies« in Berlin-Prenzlauer Berg mit Ariane Zernecke-Lorch, Mandoline (statt Querflöte) |
Der Kopfsatz ist ein Moderato in ABA-Form, das sich im Hauptteil auf C-dur beziehen lässt und im Mittelteil quer durch den Quintenzirkel wandert. Charakteristisch ist die gleichförmige Begleitung der Gitarre in Achteln mit verschiedenen Wechselnoten.
Der zweite Satz ist ein lebhaftes Scherzo, ebenfalls in ABA-Form. Der Hauptteil mit seinen vielen Offbeats und Synkopen moduliert von a-moll nach Es-dur. Es folgt der Mittelteil, in dem die punktierten Rhythmen der Flöte mit Arpeggi der Gitarre begleitet werden.
Im dritten Satz, einem Siciliano im charakteristischen 6/8-Takt, entwickelt sich eine ausdruckstarke Melodielinie, die von der Gitarre mit chromatisch fortschreitenden Harmonien unterlegt wird.
Der vierte Satz bedient sich im Hauptteil des ungewöhnlichen 7/8-Taktes. Der ruhigere Mittelteil beginnt in fis-moll und erzeugt durch seine Vorschläge und Pralltriller eine elegante Stimmung.
Der Finalsatz ist ein Andante im 3/4-Takt, das ebenfalls eine ABA-Form besitzt. Im Hauptteil wird viel mit Dur-Moll-Wechseln gespielt. Im bewegteren Mittelteil rückt die Gitarre in den Vordergrund und trägt eine romantische Melodie vor, die von der Flöte erst dezent begleitet, dann übernommen und erweitert wird.
